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Die besten Strategien
fürs Roulette-Spiel

Roulette gehört seit jeher zu den Klassikern des Glücksspiels. Als eigentlicher Erfinder wird häufig der französische Mathematiker Blaise Pascal genannt, der sich im 17. Jahrhundert mit Wahrscheinlichkeitsrechnungen und der Suche nach dem Perpetuum Mobile beschäftigte. Vor allem der Adel spielte mit Begeisterung, und vom französischen Hof aus war es nur ein kurzer Schritt zu den von der Aristokratie frequentierten Spielbanken in den mondänen Kurorten wie Baden-Baden.

Noch heute gehört das Kesselspiel vor allem in den noblen europäischen Häusern dazu. Wer seine Gewinnchancen verbessern möchte, sollte sich allerdings nicht allein auf seine Lieblingszahlen verlassen, sondern sich vorab mit Strategien beschäftigen. Sorgen, sich wie im Film „Casablanca“ nicht unbedingt auf die Unvoreingenommenheit des Croupiers verlassen zu können, selbst wenn die Motive nobel sind, braucht übrigens in einem seriösen Online-oder Landcasino niemand zu haben.

Roulette gibt es als amerikanische und als französische Version. Der Unterschied liegt nicht nur in der Anordnung der Zahlen im Kessel, sondern in der Anzahl der Zahlen. Beim französischen Roulette wird auf die Zahlen von 0 bis 36 gesetzt, im amerikanischen Roulette geht es bis 37, und außer der Null existiert eine Doppel-Null. Die französischen Tische sind außerdem deutlich größer und werden von vier Croupiers bedient. Zudem ist aufgrund der niedrigeren Anzahl an Zahlen und damit Kombinationen sowie dem Wegfall der Doppel-Null die Gewinnchance größer.

Manche Spieler achten vor allem darauf, wie der Croupier die Kugel in den Kessel wirft, um daraufhin das mögliche Gewinnfeld einengen zu können, und welche Anfangsposition die Kugel hatte. Da Einsätze gemacht werden dürfen, bis der Croupier die berühmten Worte „Rien ne va plus“ (Nichts geht mehr) äußert, hoffen die Spieler dadurch auf einen Vorteil bei ihrer Berechnung.

Die Hälfte der Zahlen ist schwarz, die andere Hälfte rot, und nur die Null ist grün unterlegt. Gesetzt werden kann auf einzelne Zahlen, auf Kombinationen aus zwei, drei, vier oder sechs Zahlen, oder auf Farben.

Der amerikanische Mathematiker J. Doyne Farmer entwickelte in den 70er Jahren eine Maschine, um aufgrund von Beobachtungen die Gewinnchancen zu verbessern. In den ein bis zwei Sekunden, in denen die Kugel rollt, Einsätze aber noch erlaubt sind, gab er heimlich in das Gerät ein, wie lange der Kessel für eine Umdrehung brauchte und wie schnell die Kugel eine Umrundung schaffte. Hundertprozentig genau war die Vorhersage auch damit nicht, aber die Chancen erhöhten sich genug, um ihm und seinem Hilfsgerät Hausverbot in den Casinos einzubringen.

Doch auch die Quote macht einen Unterschied bei der Strategie aus. Wer korrekt auf eine einzige Zahl setzt, bekommt den 35-fachen Einsatz heraus. Hat man erfolgreich auf schwarz oder rot gesetzt, wird als Gewinn lediglich der einfache Einsatz gezahlt. Niedrige Einsätze erlauben zudem mehr Spiele und damit mehr Gewinnmöglichkeiten.


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